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 | Grashorn |
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Manon Grashorn
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23.05.2009 - 26.07.2009
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Bei den Dingen, die Manon Grashorn interessieren, setzt sie den symbolischen Rotstift an, streicht von aufgesetzter Metaphorik und überladenem Schmuck bis zu Tand und Schnickschnack alles, was die optisch erfahrbare Welt für uns bereithält. Diese Entkleidungs- und Entschlackungskur ist eine Negation, die in ihrer Radikalität bis auf die elementaren Bestandteile zurückgeht.
Da gibt es Bilder und Objekte der Künstlerin, in denen sich durch solcherart Ursprünglichkeit Lust an den wiederentdeckten einfachen Formen mit hohem ästhetischen Reiz mitteilt. In anderen Werken gibt sich Manon Grashorn der Schönheit und den Geheimnissen der Sprache hin. Sie minimiert gelesene Bücher und Texte zu Zitaten; lässt Worte, ja, Buchstaben dahin strömen und nachklingen.
So entstehen neue Bildräume, die den Betrachter zum Auskundschaften und Verweilen einladen. Das kann als intellektuelle Herausforderung verstanden werden, eine sinnlich wahrnehmbare Freude ist es auf jeden Fall.
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