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Barbara Magdalena Neuhäuser - Siriusgesänge
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29.08.-18.10.2009
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Als ich sie nach meinem ersten Besuch in dem kleinen Dorf bei Jena verließ, ging es mir ähnlich, wie nach der Beendigung eines guten Buches. In Gedanken versunken, wusste ich, es ist nun zu Ende, ich wusste aber auch, dass der Wunsch entstanden war, es noch einmal zu genießen und noch mehr davon kennenzulernen. Barbara Neuhäuser in Gröben. Das Haus auf dem Kirchberg geht auf das späte Mittelalter zurück, der Garten ist ein wucherndes Stück Natur, das man mit Bauerngarten sicher, wenn auch nur sehr unzureichend, charakterisiert und schließlich sind es die Figuren, die Köpfe, Objekte und Malereien der Künstlerin, dominant, souverän und allgegenwärtig. Man begegnet den unterschiedlichen Größen und Formaten in unglaublicher Zahl, unfassbarer Dichte und mit überraschenden Formfindungen. Man spürt eine große Sensibilität, die expressive Ausdruckskraft und den feinen künstlerischen Ernst. Das alles lässt einen schweigen und –ähnlich mancher Figur- in Habachtstellung verharren;ein Gefühl, dass sich angesichts der Qualität der Werke, ihres hohen Niveaus der handwerklichen Ausführung sowie der Art und Weise des Umgangs mit den Hölzern, Steinen,Materialien und Leinwänden, mit Nachhaltigkeit einstellt. …mehr davon kennenzulernen. Später wurde mir es möglich; sogar einen Auswahl für eine Ausstellung kam zustande. Diese liegt nun vor, und egal, ob es sich dann für Sie um ein Kennenlernen des Werkes oder um eine Wiederbegegnung handelt, vielleicht wird es bei Ihnen so, wie bei einem guten Buch, sein, von dem man nicht lassen kann, weil es fesselt, bei dem man noch einmal zurückgeht, um zu verweilen oder nachzudenken und das man schließlich weiterempfiehlt, weil es von überzeugender Ungewöhnlichkeit ist.
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Impressionen der Ausstellung
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 | Bilder mit freundlicher Unterstützung von Matthias Peinelt |  |
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