• 42. Ausstellung EDGAR KNOBLOCH - bis 14. August 2016 -

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  • 43. Ausstellung HOLGER KOCH - ab 20. August 2016 -

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Edgar Knobloch

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- Zeichnungen -

11. Juni bis 14. August 2016

Eröffnung: 11. Juni 2016 17:00 Uhr

im Gespräch mit dem Künstler

Über den Künstler Edgar Knobloch sieht seinen künstlerischen Ansatz in der Tatsache, dass Mensch und Landschaft sich gegenseitig prägen. Berge, Flüsse Wälder machen etwas mit dem Menschen, formen ihn und seine Handlungs- und Denkweise, Mentalität und Sprache, Alltag und Gewohnheiten; umgekehrt drückt der Mensch seinem Umfeld sein Gepräge auf. Seit vielen Jahren begibt sich der Künstler in ganz Europa auf Spurensuche, nutzt den Zeichenstift, um das, was uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind, festzuhalten. Er ist fasziniert von der Geschichte und geht allerorts auf Entdeckungsreise, wissend, dass jeder Ort seine geistige Atmosphäre, seine Geschichte und Geschichten hat. Edgar Knobloch hat sich die kindliche Fähigkeit zu staunen erhalten, und er ist begierig, wenn es darum geht, den Dingen, Erscheinungen und Prozessen nachzuspüren, um dabei wieder und wieder zu realisieren, wie sehr das eine – oft unerwartete – persönliche Bedeutsamkeit hat. Edgar Knoblochs Zeichnungen sind eine Form der Wahrheitsfindung, begleitet von widersprüchlichsten Emotionen: Ehrfurcht und Unbehagen, Respekt und Betroffenheit, Demut und Bestürzung liegen hier oft nahe beieinander und nicht immer findet er eine Antwort auf alle Fragen. Da bleibt viel Raum für den Betrachter, um sich einzubringen und bei dieser Gelegenheit einer herausragenden Zeichenkunst zu begegnen. Z.

Biografisches

* 1968 in Bad Frankenhausen (Thür.) 1975 – 1985 Polytechnische Oberschule 1985 – 1987 Erweiterte Oberschule, Klosterschule Roßleben 1987 Abitur 1987 – 1990 Wehrdienst; Arbeit als Landschaftsgärtner und Modellbauer 1990 – 1997 Studium an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein/Halle 1990 – 1992 Studium im Fach Industriedesign 1992 Wechsel in den Fachbereich Malerei/Grafik 1994/1995 Studienaufenthalt in Paris 1997 Diplom (Betreuer: Prof. Th. Rug, W. Libuda, Prof. O. Möhwald, Dr. P. Guth) seit 1998 freischaffend in Leipzig

Lehrtätigkeiten

1993/1994 Mitarbeiter in den grafischen Werkstätten im Künstlerhaus 188/Halle 1996/1997 studentische Lehrkraft in der Grundlagenausbildung (Naturstudium) an der HfKD Burg Giebichenstein/Halle 1998/1999 Dozent für gestalterische Grundlage/ Zeichnen im Projekt „OPEN HOUSE. Weiterbildung in Kreativbereichen“, Durchblick e.V. Leipzig 2001–2007 wiss.-künstl. Mitarbeiter im Fachbereich Malerei/Grafik, Fachklasse Grafik, Prof. Th. Rug, HfKD Burg Giebichenstein/Halle

Preise und Stipendien (Auswahl)

1997 ars halensis, Kunstpreis der Dresdner Bank/Halle 1997 Stipendiat der Eduard-Bargheer-Stiftung/Hamburg 1998 Kunstpreis der VEAG Berlin 2000 Stipendiat der Konrad Adenauer-Stiftung 2004 Max-Klinger-Preis der Leipziger Jahresausstellung 2009 Grafikpreis der Stadt Nordhausen

Einzelausstellungen (Auswahl)

1997 Staatliche Galerie Moritzburg, Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt 1998 Hauptverwaltung Dresdner Bank/Halle 1999 Hauptverwaltung VEAG/Berlin 1999 Kulturstiftung DessauWörlitz, Schloß Mosigkau 2000 Kunsthalle Erfurt (Kabinett) 2004 Laden fuer Nichts, Leipzig 2007 Orangerie im Schloß Georgium, Dessau 2009 Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen 2010 Nietzsche Dokumentationszentrum, Naumburg

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1997 Kunstverein Lüneburg 1998 Leipziger Jahresausstellung 1999 Galerie Lambert-Rouland, Paris 2001 Kunstverein Wiligrad/Schwerin, Nord LB Braunschweig (Akademie der Künste Berlin) 2003 Kunstverein Bayreuth 2004 Leipziger Jahresausstellung 2008 Schloss Wallhausen 2009 Galerie Inga Kondeyne, Berlin Leipziger Jahresausstellung

Kunst am Bau

1998 Fenster zur Stadt, Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Halle 2000 Handzeichen, Justizzentrum Meiningen (mit G. Künzel) 2003 Code x, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig (mit A. Kolm)

Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)

Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Kupferstichkabinett Staatliches Museum Schwerin; Kupferstichkabinett Staatliche Galerie Moritzburg; Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt; Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig; Museum Meyenburg/ Nordhausen; Stadtwerke Halle; MEAG Hauptverwaltung Halle;  Vattenfall Europe AG, Berlin; Dresdner Bank Hamburg

Kristian Körting

Keramik - 01.05. bis 01.10.2016

in der Sommergalerie im Taubenhaus

Die Gefäßkeramik hat in allen Epochen deren typische Formensprache zum Ausdruck gebracht. Mein Bestreben ist es, zeitlose, schlichte aber spannungsvolle Formen zu entwickeln, die mit der Glasur eine Einheit bilden. Dabei gehört die Glasur zum Experimentierfeld meiner Keramiken. Der ungewisse Ausgang während des Brennprozesses und die Überraschung (die nicht immer angenehm ist) beim Öffnen der Brennofentür erzeugen immer wieder Spannung und Neugier.