• 45. Ausstellung DIETRICH BECKER - ab 26. November 2016 -

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Dietrich Becker

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- Bilder aus dem Norden -

26.11.2016 bis 11.01.2017

Ein Mann setzt seine Akzente, will sichtbar machen, was er für wesentlich hält. Dietrich Becker wendet sich mit seiner  Kunst der Küste und dem Meer zu. Er sieht sich als Vertreter einer naturnahen Wiedergabe des Lebens an der See, des Alltages dort, des Umlandes und der Menschen, die dort arbeiten, sich aber auch ihren Mußestunden hingeben und natürlich des Meeres selber, in allen seinen Zuständen, zu allen Zeiten und allen nur denkbaren Stimmungen. Immer wieder sind es die Molen, die Strandpromenaden, die Steilküste oder aber Wiesen, Siedlungen und Dörfer im Hinterland, die zum Thema werden. Das  war und ist für den Künstler nahe liegend im wahrsten Sine des Wortes. Wenn auch an verschiedenen Orten; hier ist er groß geworden, hier hat er gelernt und immer hier gelebt und gearbeitet. 

Damit stellt sich Dietrich Becker in eine schon legendäre Tradition all jener, die von der Ostsee wesentliche künstlerische Impulse erhielten und die Region zu ihrem Lebensthema machten. Dietrich Becker kann und will nicht auf die Nennung von Freunden und Weggefährten verzichten. Mit ihnen gemeinsam hat der Künstler die Wahl von unprätentiösen Bildausschnitten und eine eher zurückhaltende aber feinsinnige Farbpalette. In seinen Bildern findet der Betrachter keine Ausschmückung oder Übertreibungen sondern Reduktion und  Fokussierung auf die Dinge des Lebens, die Dietrich Becker für liebens- und bewahrenswert hält und uns damit in seinen Bann zieht. Z.

1940 geboren in Cammin, Pommern

1945/46 Flucht und Ansiedlung  der Eltern in Seckeritz, Kreis Wolgast

1959 Abitur in Wolgast, erste Mal-und Zeichenversuche

1959-1965 Landwirtschaftsstudium mit Diplomabschluss in Rostock, Teilnahme am Mal- und Zeichenzirkel der Universität unter Leitung von Karl-Heinz Kuhn, Kontakte zu Rostocker Malern und Bildhauern

seit 1960 Kontakt zu und künstlerische Anregungen durch Otto Niemeyer-Holstein, Freundschaft und ständiger Gedankenaustausch  

1966 Ehe mit Waltraut Huber, zwei Töchter

1966-68 Wehrdienst

seit 1969 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR

seit 1970  Bekanntschaft und Freundschaft mit Kate Diehn-Bitt, regelmäßige Treffen

1973 erste Einzelausstellung in Greifswald, danach bis heute zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland

1979 Erwerb einer leer stehenden Büdnerei in Unterbastorf bei Kühlungsborn und Ausbau über Jahre zum Atelier-und Wohnhaus

1989 nach der Wende zahlreiche Reisen in Länder mit alten Kulturen in Europa, Afrika, Asien und Amerika

seit 2005 Mitglied im Beirat des Otto Niemeyer-Holstein-Museums in Lüttenort auf Usedom